Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit (https://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit) ist nicht erst seit gestern bei den Freiwilligendiensten präsent. Doch bekommt es in Zeiten zunehmender globaler Unsicherheit, Klimawandel und gesellschaftlichem Wandel noch einmal mehr Bedeutung. Es reicht uns nicht mehr das zu tun, was bereits getan wird, sondern wir suchen für uns neue Wege, wollen Austausch sowohl intern als auch mit unseren Freiwilligen und Einsatzstellen. Wie kann Nachhaltigkeit in einem Unternehmen gelebt werden, welche Möglichkeiten oder gar soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung haben wir als Paritätische Freiwilligendienste?

Um was gehts?

Welche Konsequenzen hat mein Handeln für mich und für andere? Wie sollte mein Handeln aussehen, damit die Welt besser wird? Wie sollten meine Entscheidungen aussehen, damit sie die globalen Klimaprobleme nicht weiter verschärfen, sondern eher entlasten? Was kann ich tun, um die Verteilung des Reichtums weltweit etwas gerechter zu machen?

Es wird langfristig keinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt ohne intakte Umwelt geben. Ebenso wenig wird es gelingen, die Umwelt effektiv zu schützen, wenn Menschen um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen müssen.

Was machen wir?

Für uns Mitarbeiter*innen ist es wichtig Nachhaltigkeit zu einer lebendigen Unternehmensphilosophie werden zu lassen. Wir wollen die „Nachhaltigkeitsbrille“ aufsetzen und mit ihrer Hilfe neue Impulse in allen Arbeitsbereichen zu entwickeln. 

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, unseren Büro- und Seminaralltag auf den Prüfstand zu heben und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) (https://bne-sachsen.de/) in unserer Arbeit zu integrieren. Das Ganze ist als Prozess zu verstehen in den wir nach und nach immer mehr hinein wachsen wollen.

Wenn wir einander beständig an kleine und große Möglichkeiten nachhaltigen Handelns erinnern, uns gegenseitig unterstützen und inspirieren wird uns Großes gelingen. Als großer Träger der Bildung und Wohlfahrtspflege übernehmen wir gern Verantwortung.

Das sagen unsere Mitarbeiter*innen zu dem Thema Nachhaltigkeit


  • Ich bin gern in der Natur und merke, wie mich draußen sein stärkt und mir Kraft gibt. In verschiedenen Lebensbereichen versuche ich, meinen ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Beruflich und privat bemühe ich mich um nachhaltige Mobilität:  alltägliche Wege mit dem Rad zurück zu legen finde ich praktisch und angenehm, beim Zugfahren kann ich die Zeit gut und entspannt nutzen, z.B. zum Frühstücken, oder Lesen. Wenn mein Ziel anders schlecht erreichbar ist, nutze ich teilauto/ carsharing - das spart mir die Parkplatzsuche abends beim Abstellen, Werkstattbesuche und ich kann mir immer ein Auto in der richtigen Größe wählen. Ein Privatauto haben wir seit 3 Jahren nicht mehr, sogar der Familienurlaub nach Großbritannien ging fröhlich und entspannt mit dem Zug. Oft merke ich, dass Dinge die Ressourcen schonen mir auch selber gut tun und mich glücklich machen.

    (Anne Jaschke, Referentin Freiwilliges Ökologisches Jahr)

  • Zu Silvester 2020 standen wir auf einem Berg und konnten über den ganzen Horizont das Feuerwerk sehen. Ein Kind sagte: „ Warum machen wir das? Lärm, Dreck und Müll? Warum machen wir nicht etwas Schönes für den Neubeginn?“ Wenn ich an Nachhaltigkeit denke, dann ist das in meinem Kopf:  Klima, Tierschutz, Politik, Wirtschaft… und es fühlt sich oft so rießig, störrisch und  kompliziert an. Aber ich möchte es mit meiner Seele und meinem Geist erfassen, es fühlen. Das kann ich am besten zusammen mit Kindern, dann ist vieles klarer und einfacher und ich bin im Hier und Jetzt. Die Kinder und die Natur sind meine Lehrmeister.

    (Luise Heym, Referentin Freiwilliges Ökologisches Jahr)

  • Natur und Lebewesen wertschätzen trifft es auf den Punkt. Deshalb ernähre ich mich vegan, verwende alle Dinge, bis sie zerfallen oder gebe sie weiter und reduziere generell meinen Konsum immer mehr. Ich versuche, über die Bildungsarbeit als FSJ Referentin Menschen mit dieser Einstellung zu berühren und auch im Paritätischen Sachsen das Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu verwurzeln. Um soziale Gerechtigkeit für alle Menschen zu erreichen, brauchen wir eine gesunde Umwelt.

    (Daniela Gottwald, FSJ Referentin)

  • Vor einigen Jahren für mich gar nicht denkbar, aber: heute trinke ich ausschließlich Leitungswasser. Dies gehört zu den am besten kontrollierten Nahrungsmitteln, spart neben Ressourcen auch Geld und das Schleppen von Flaschen.

    (Robert Kastner, Projektorganisation)

  • Kleidung, Spielzeug, Bücher, Haushaltsgegenstände oder Weihnachtsgeschenke kaufe ich so gut wie nie neu. Es gibt in Dresden so viele Möglichkeiten, an gebrauchte Sachen zu kommen: Tauschschränke, Umsonstkisten, Tauschpartys, Umsonstläden, Second-Hand-Läden, Flohmärkte, ebay Kleinanzeigen oder...den paritätischen Tauschtisch:) Es ist viel ökologischer, nachhaltiger, spart Ressourcen und Müll. Und macht Spaß- nicht nur mir, auch meinen Kindern, denen ich von Anfang an beibringe, dass man der Umwelt zu Liebe, nicht alles neu kaufen muss. Und das Geld, welches wir dadurch sparen, geben wir lieber für gesundes BIO Essen aus :)

    (Marta, FSJ Referentin)

  • Ich habe kein Auto und erledige fast alles per Rad oder ÖPNV. Wenn es mal gar nicht anders geht, bin ich Kunde bei teilauto. Ich überlege genau, was ich benötige und ob es dies auch gebraucht gibt. Ich kaufe mir meine Mobiltelefone immer defekt, repariere sie und nutze sie solange wie möglich. In meiner Freizeit betreue ich vier Bienenvölker und lerne damit viel über das Thema Zusammenleben von Mensch und Tier.

    (Gernot Mosig, Referent Internationaler Freiwilligendienst -Tschechien)

  • Mein Fernweh nähre ich mit meinem Fahrrad – diesen Sommer immerhin 1200km Stranderfahrung...

    (Katrin Ventzke, Bereichsleitung Freiwilligendienste)

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